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Die Milchquotenpreise sind bei der heutigen Milchquotenbörse auf breiter Front zurückgegangen. Der gewogene Durchschnittspreis für Deutschland beträgt 38 Cent/kg, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Mit rund 257 Millionen Kilogramm wurde außerdem die höchste Menge seit dem Jahr 2000 gehandelt. Auch die insgesamt angebotene Menge erreicht mit rund 395 Millionen Kilo­gramm einen Rekordwert. Im Vergleich zum letzten Handelstermin im Oktober 2006 ist der Quotenpreis um 6 Cent/kg zurückgegangen. Im Vergleich zum Handelstermin April 2006 ist der Quotenpreis sogar um 12 Cent/kg gefallen. Damit ist der April­-Handelspreis der niedrigste seit Einführung der Börse im Jahr 2000, berichtet der DBV weiter. In den meisten Verkaufsgebieten ist der Quotenpreis deutlich gefallen. In den alten Bundesländern ist der gewogene Durchschnittpreis von 46 Cent/kg auf 39 Cent/kg und in den neuen Bundesländern von 30 Cent/kg auf 25 Cent/kg gesunken. Mit einem Minus von 26 Cent/kg im Vergleich zum Oktoberwert fallen besonders die Oberpfalz und Mittelfranken auf. Preisanstiege sind nur in Freiburg (+ 5 Cent/kg), Hessen (+ 1 Cent/kg) und Nordrhein-Westfalen (+9 Cent/kg) zu verzeichnen. Die Spannbreite der Handelspreise reicht von 45 Cent/kg in Schleswig-Holstein bis 21 Cent/kg in Sachsen. (ED)
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