1

Die Raiffeisen Ware Austria (RWA) AG, Wien, bietet Landwirten ab sofort ein neues Vertragsmodell für den Verkauf von Qualitätsweizen aus der kommenden Ernte 2008 an. Dabei kann der Landwirt den Verkaufszeitpunkt und damit den von der Notierung des November-Weizenfutures an der Pariser Warenterminbörse Matif abgeleiteten Verkaufspreis selbst festlegen und die Vermarktung der kommenden Ernte 2008 absichern. Der Landwirt bestimmt, an welchem Tag mit der entsprechenden Börsenotierung die vertraglich vereinbarte Erntemenge verkauft wird.

Die Preisabsicherung erfolgt auf Basis der November-Notierung 2008 an der Matif. Der Landwirt verpflichtet sich, aus der Ernte 2008 eine vertraglich festgelegte Menge an Qualitäts- und Mahlweizen an das Lagerhaus zu liefern. Vom Vertragsabschluss mit dem Lagerhaus bis zum 15. Oktober 2008 kann dann der Landwirt selbst bestimmen, wann in der Zeit bis dahin die beste Gelegenheit gekommen scheint, um den jeweiligen Tageskurs für seine Weizenernte zu fixieren. Die Formel für die Ableitung des Preises, den der Bauer erhält, ist laut RWA: Tagesschlusskurs für den November-Weizenfuture an der Matif abzüglich 15 €/t zur Deckung der Lagerkosten. Für Raps bietet die RWA bereits solche Verträge an. Im Vorjahr wurden auf diese Art bereits 20.000 t Raps bewegt. (AIZ)

stats