RWZ Kassel verbessert Eigenkapitalbasis

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Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH, Kassel, konnte im Jahr 2006 den Umsatz um 8,2 Prozent auf 514 Mio. € steigern und damit auf den bisher höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Wie das Unternehmen vergangene Woche bekannt gab, hat insbesondere die Sparte Energie mit einem Anstieg von 16,5 Prozent auf 127 Mio. € erheblich zum Umsatzwachstum beigetragen. Bei der Agrartechnik gab es eine Steigerung um 9,5 Prozent. Im klassischen Bezugs- und Absatzgeschäft konnte bei Düngemitteln der Wertumsatz um mehr als 21 Prozent auf 40 Mio. € gesteigert werden, während es bei Pflanzenschutzmitteln mit einem Minus von 9,7 Prozent zu einem deutlichen Umsatzrückgang kam. Das wertmäßige Getreidegeschäft war um knapp 4 Prozent auf 73 Mio. € rückläufig. Der größte Umsatzträger Baustoffe legte um fast 11 Prozent auf 132 Mio. € zu.

Der Jahresüberschuss der GmbH liegt mit 8,4 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 4,9 Mio. €. Unter Einbeziehung des Bilanzgewinns lag das Eigenkapital der GmbH 2006 bei 51,1 Mio. €. Die Eigenkapitalquote konnte damit von 31,6 auf 33,0 Prozent erhöht werden. Für 2007 peilt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 2,4 Prozent an und sieht Investitionen von 14,7 Mio. € im Konzern vor. Unter anderem ist der Bau einer Biogasanlage zur Aufbereitung und Verwertung von Lebensmitteln und Speiseresten in Bebra mit einem Investitionsvolumen von 5 Mio. € geplant. (St)

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