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Die RWZ Rhein-Main eG, Köln, konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 6,6 Prozent auf knapp 2,4 Mrd. DM steigern. Bei einem Jahresüberschuss von fast 1,9 Mio. DM ergibt sich nach Abzug des fusionsbedingten Verlustvortrages von 2,5 Mio. DM ein Bilanzverlust von 648.000 DM, so dass keine Dividende ausgezahlt werden wird. Diese Zahlen gab Dr. Jobst Bolhöfer, Vorstandssprecher des Unternehmens, gestern in Köln bekannt. Nach der Fusion der RWZ und der RHG im Jahre 1999 seien nun die Restrukturierungsmaßnahmen und die Konsolidierung im Wesentlichen abgeschlossen. In laufenden Jahr werde es voraussichtlich wieder einen leicht positiven Jahresabschluss geben. Die Umsatzausweitung des vergangenen Jahres sei in erster Linie preisbedingt gewesen. Bei den einzelnen Geschäftsbereichen sei die Getreidevermarktung durch die schlechte Qualität beeinträchtigt worden. Die Futtermittelaktivitäten konnten in der Menge um 2,6 Prozent ausgedehnt werden. Trotz Wertsteigerung ging der Heizölumsatz um 4,4 Prozent zurück. Unbefriedigend hätten sich die Umsätze im Landtechnikbereich mit minus 6,9 Prozent und das Baustoffgeschäft mit minus 3 Prozent entwickelt. (St)
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