RWZ beendet Produktion in Koblenz

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Die RWZ Rhein-Main, Köln, hat die Produktion von Geflügel-, Schweine- und Rinderfutter in ihrem Kraftfutterwerk in Koblenz eingestellt. Auslöser sind Routineuntersuchungen der amtlichen Futtermittelüberwachung. In einem Ergänzungsfutter für Kälber waren tierische Gewebeteile in einer Größenordnung von 1 bis 2 Prozent gefunden worden. Die von der RWZ veranlasste Untersuchung eines verplombten Zweitmusters habe Verunreinigungen von unter 0,5 Prozent ergeben, so das Unternehmen. Dies sei ein Wert, der seit Jahren von der amtlichen Futtermittelkontrolle toleriert worden sei. Damit sei das Kälberfutter verkehrsfähig und nicht zu beanstanden gewesen. Obwohl die RWZ nach eigenen Angaben seit Anfang 1999 kein Tiermehl in ihren Mischfuttermitteln verwendet hat, entzogen die rheinland- pfälzischen Überwachungsbehörden dem Werk in Koblenz vorübergehend ihre Herstellungserlaubnis. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (dg)
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