Generalversammlung

RWZ mit schwierigem Start ins neue Jahr

Der künftige Vorstandsvorsitzende der RWZ, Christoph Kempkes, stellt sich den Mitgliedern der Kölner Zentrale vor.
-- , Foto: St
Der künftige Vorstandsvorsitzende der RWZ, Christoph Kempkes, stellt sich den Mitgliedern der Kölner Zentrale vor.

Auf der heutigen Generalversammlung der RWZ in Worms berichtete Vorstandsmitglied Markus Stüttgen von einem schwierigen Start der Kölner Zentralgenossenschaft in das Jahr 2016. In den ersten vier Monaten dieses Jahres liegen die Umsätze 9 Prozent unter dem Vorjahreswert, bedingt durch rückläufigen Düngemittel- und Pflanzenschutzabsatz, aber auch durch kleinere Verkaufszahlen in der Agrartechnik. Das Absatzgeschäft konnte dagegen um 14 Prozent auf 645.000 t Getreide zulegen. Die derzeitige Entwicklung an den Agrarmärkten lasse kaum positive Impulse beim Bezugsgeschäft erwarten, so Stüttgen. Als Unternehmensziele formuliert die RWZ für dieses Jahr einen Umsatz von 2,4 Mrd. €, ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 11 Mio. € und ein außerordentliches Ergebnis von 9 Mio. € aufgrund der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Diese kommen nach Aussagen des RWZ-Vorstandes gut voran.

Christoph Kempkes, der zum 1. Juli dieses Jahres Vorstandssprecher im RWZ-Konzern neben den Vorstandsmitgliedern Markus Stüttgen und Nicolai von Roenne wird, stellte sich auf der Generalversammlung erstmals den Mitgliedern vor. „Für die RWZ sind strategische Allianzen zwischen gleichtickenden Unternehmen künftig ein Muss, und ich werde alles tun, um sie zügig umzusetzen. In der Branche können wir uns nicht erlauben, Synergieeffekte links liegen zu lassen“, so Kempkes. Er werde den Vertrieb für die Mitgliedsgenossenschaften wieder in Vordergrund rücken, es gelte aber auch die RWZ zu stärken. Möglicherweise müsse das ein oder andere auf den Prüfstand gestellt werden, doch er sei „heiß“ auf die RWZ, präsentierte sich Kempkes entscheidungsfreudig. (St)
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