Die RWZ-Führung äußert sich in Köln zu Wachstumsplänen.
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Die RWZ-Führung äußert sich in Köln zu Wachstumsplänen.

Zu konkreten Zukaufsplänen wollte sich der Vorstandsvorsitzende Hans-Josef Hilgers der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) nicht äußern. Nur so viel: "Wir planen die Übernahme eines Warengeschäfts." Ob sich dies in Deutschland oder im benachbarten Ausland befinde, dazu wollte Hilgers heute auf der Bilanzpressekonferenz in Köln keine Angaben machen.

Generell setzt der Konzern auf organisches Wachstum und investiert dazu unter anderem in Lagerkapazitäten für Getreide, vor allem an den Wasserplätzen. Auch den Bereich Agrartechnik betrachtet die RWZ als Wachstumsfeld. Hilgers nennt das Stichwort "Werkstätten".

Zu der weiteren Marktentwicklung äußerte er sich vorsichtig: "Ich würde sagen, wir stehen vor einer großen Ernte, aber gleichzeitig steigen die Preise an den Börsen. Wir gehen jedenfalls aktuell keine große Position ein", sagte Hilgers auf Anfrage von agrarzeitung.de.

Zu den laufenden Ermittlungen des Bundeskartellamts im Bereich des genossenschaftlichen Pflanzenschutzgroßhandels wiederholte Hilgers die den Behörden signalisierte Kooperationsbereitschaft der RWZ-Gruppe. Man habe "sofort" Antrag auf eine Kronzeugenregelung gestellt, so Hilgers. (pio)
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