Rund 300 Teilnehmer der Generalversammlung bestätigen den neuen Kurs
-- , Foto: RWZ
Rund 300 Teilnehmer der Generalversammlung bestätigen den neuen Kurs

Die Neuausrichtung des Kölner Konzerns erhielt am Donnerstag breite Zustimmung. Standen bisher Kostensenkung und Restrukturierung im Mittelpunkt, wird sich die RWZ künftig auf den Ausbau des Kerngeschäfts konzentrieren, berichtete Vorstandsvorsitzender Christoph Kempkes.
 
Bis 2020 will das Unternehmen bei einem Umsatz von etwa 2 Mrd. € profitabel wachsen, den Gewinn auf 15 bis 20 Mio. € und die Eigenkapitalquote auf 25 Prozent ausbauen. Die künftigen Investitionen würden am Agrargeschäft, Kartoffeln und Weinbau-/Kellerei ansetzen, erklärte er Die Agrartechnik soll in Allianz mit einer Partner-Genossenschaft internationalisiert werden. Für die auf dem Prüfstand stehenden Bereiche Baustoffmärkte und Energie seien Lösungen in Sicht.

Die Entwicklung des laufenden Jahres unterstreiche den eingeschlagenen Kurs. Bereits im Jahr 2016 habe sich die RWZ im Agrargeschäft mit einem Umsatz von 2,4 Mrd. € bei einem allerdings unbefriedigenden Ergebnis behaupten können. Der Konzernverlust von 2,6 Mio. Euro vor Steuern sei durch einmalige Restrukturierungskosten und den Abbau von Altlasten bedingt.  Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres zeigten, dass sich die RWZ in die richtige Richtung entwickele, so Kempkes. Neben einer Warenrückvergütung erhalten die rund 600 Mitglieder für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende in Höhe von 2 Prozent.

In einer gemeinsamen Presseerklärung hatten die RWZ und die Agravis Raiffeisen AG, Münster und Hannover zur Wochenmitte die Vollzugsmeldung für die Kooperation bei den Raiffeisen-Märkten bekannt gemacht.  (St)
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