Hauptgenossenschaft

RWZ weitet Getreidegeschäft aus

Vorstandmitglied Markus Stüttgen (lin.) und Vorstandsprecher Hans-Josef Hilgers (re)
-- , Foto: St
Vorstandmitglied Markus Stüttgen (lin.) und Vorstandsprecher Hans-Josef Hilgers (re)

Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ), Köln, knüpfte im vergangenen Jahr an ihr Wachstum an. Der Umsatz wuchs um mehr als 6 Prozent auf fast 2,7 Mrd. €. Auch in der Tonnage konnte die Kölner Zentrale im Vorjahr punkten. Der Absatz stieg um 2,9 Prozent auf mehr als 6,3 Mio. t. Der Jahresüberschuss nach Steuern blieb mit 5,2 Mio. € hinter dem Vorjahreswert von 7,6 Mio. € zurück, lässt aber voraussichtlich eine Dividende auf Vorjahreshöhe zu.
 
Diese Zahlen gab der RWZ-Konzern heute auf seiner Unternehmens-Pressekonferenz bekannt. Nahezu alle landwirtschaftlichen Geschäftsbereiche hätten im vergangenen Jahr zum Wachstum beigetragen, berichtet der Vorstandsvorsitzende Hans-Josef Hilgers. Besonders erfreulich verlief das Getreidegeschäft, bei dem die Handelsaktivitäten und die Erfassung mit rund 2,3 Mio. t einen neuen Rekordwert erreichen.

Agrartechnik als Wachstumssegment

Die Erfassungsmengen bei Getreide und Ölsaaten stiegen aufgrund der guten Ernten um 6 Prozent auf 930.000 t an. Der Umschlag von Düngemittel konnte auf 718.000 t ausgeweitet werden. Das Geschäft mit Futtermitteln ging um 4,6 Prozent zurück, der Mischfutterabsatz konnte allerdings gesteigert werden. Zugelegt hat auch der Energiesektor und zwar um knapp  9 Prozent auf 666 Mio. t.
 
Ein Wachstumssegment bleibt die Agrartechnik, bei der die Aktivitäten um 11 Prozent auf knapp 231 Mio. € gesteigert werden konnten. Zuletzt hat die RWZ verstärkt in Einrichtung moderner Agrartechnik-Zentrum mit einem breiten Produkte -und Dienstleistungsspektrum investiert. Die gesamten Investitionen im Vorjahr betrugen im Konzern 30 Mio. €. Die Eigenkapitalquote konnte unter anderem durch Zeichnung von Genussrechten in Höhe von 10 Mio.  € auf 21,3 Prozent ausgeweitet werden. (St)
stats