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Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ), Köln, will die Milchviehbetriebe in ihrer derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation beratend unterstützen. Bei vielen Milchviehbetrieben bestünden noch Reserven, die gehoben werden können, erklärte Karl-Heinrich Sümmermann, Vorstandsmitglied der RWZ, gestern vor der Presse. Mit einem effektiven Kraftfuttereinsatz, besserer Grundfutterleistung und einer Optimierung der Tiergesundheit ließe sich im RWZ-Gebiet die Rentabilität der Milchproduktion um 2 bis 3 Cent je Liter Milch steigern. Alle RWZ-Spezialberater hätten eine entsprechende Schulung erhalten. Er sehe mit großer Sorge, dass die Milchquoten aus den Regionen mit den höchsten Milchauszahlungspreisen Rheinland-Pfalz und Saarland, aber auch aus Hessen abwanderten. Die RWZ sei davon überzeugt, dass die Milchproduktion nach Marktberuhigung auch langfristig sehr gute Chancen habe. (St)
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