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Der Vorstand der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V. (ISN) ist äußerst verärgert über die Radio-Werbespots für Bioprodukte der grünen nordrheinwestfälischen Umwelt- und Agrarministerin Bärbel Höhn.Insbesondere die Tatsache, dass die Werbung allem Anschein nach von einem Großhändler für Biokost finanziert sei und somit ganz offensichtlich dessen wirtschaftliche Zwecken diene, kritisiert der ISN-Vorsitzende Franz Meyer zur Holte in einer Mitteilung des ISN aufs Schärfste. In Nordrheinwestfalen würden deutlich über 95 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte auf dem so genannten konventionellen Weg produziert. Diese Landwirte fühlten sich durch die in Ansätzen auch vergleichende Werbung denunziert und von der Ministerin verraten. Der ISN-Vorstand vertritt die Auffassung, dass Ministerin Höhn mit diesen Aktivitäten eine Schwelle überschritten hat, die an ihrer politischen Neutralität zweifeln lässt. (ED)
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