Winterrapsbestände, die Frostschäden zeigen, erholen sich möglicherweise schnell. Der Rapool-Ring rät, eine Umbruchentscheidung nicht zu früh zu treffen. Anhaltende Fröste, die von Anfang bis Mitte Februar mit regional bis unter minus 20 Grad Celsius Deutschland getroffen haben, könnten Auswinterungen an Raps hervorgerufen haben. Besonders da, wo eine Schneedecke fehlte, waren die Bestände gefährdet. Das gilt sowohl wenn sie im Herbst überwachsen waren als auch in stark ausgedünnten Beständen.

Dennoch rät der Rapool-Ring, Isernhagen, eine eventuelle Umbruchentscheidung nicht vorzeitig zu fällen. Die Züchtervereinigung weist darauf hin, dass sich im Gegensatz zum Vorjahr im Herbst 2011 kräftige Bestände mit einem tief reichenden Wurzelsystem entwickeln konnten. Hybridsorten sollen nach Rapool-Angaben aktuell über eine deutlich stärkere Regenerationskraft verfügen als vor einem Jahr. (az)
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