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Das Marktniveau von Raps beurteilte Jens Hubricht von der Baywa AG in Groß Schirna in Sachsen, heute während des ED-Seminars "Vor der Ernte" in Brehna als gut. Er geht von einer Rapsernte in Europa von 18 Mio. t aus. Für Deutschland veranschlagte er 5,6 Mio. t. Dafür liege der Rapspreis in einer Spanne von 260 bis 270 €/t. Fiele die kommende Ernte jedoch unter die prognostizierte Menge, würde das festere Preise bewirken. Allerdings sei die Preisspanne nach oben begrenzt, da die aktuellen Preise bereits sehr hoch sind. Einen Überschuss an Rapssaat will Hubricht angesichts des schleppenden Biodieselmarktes nicht ausschließen. Dabei kalkuliere die Baywa weder mit einer baldigen Änderung der Besteuerung von Biodiesel in Deutschland noch mit einer Anhebung der Beimischungsquoten für Biodiesel von 5 auf 10 Prozent in den kommenden zwei Jahren. (sta)
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