Rapspreise bleiben vorerst fest gestimmt

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Die diesjährige Rapsernte der EU dürfte nicht ausreichen, um den Bedarf der europäischen Ölmühlen zu decken. Importe aus Australien sind deswegen im Frühjahr 2001 wahrscheinlich. Obwohl Rapsöl gegenüber Sojaöl vergleichsweise teuer ist, bleibt Rapsöl hierzulande gefragt, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Zum einen setzen namhafte europäische Lebensmittelhersteller in einigen Rezepturen bevorzugt Rapsöl ein, um der Gentechnik-Debatte zu entgehen. Zum anderen gibt es bei der in Deutschland florierenden Biodieselherstellung keine Alternative zu Rapsöl. Damit bleiben die Preise für Rapssaaten angesichts einer EU- und weltweit kleineren Rapsernte fest gestimmt. Hilfreich ist natürlich auch die anhaltende Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar. (Ps)
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