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Um sich auf dem hart umkämpften Milchmarkt zu behaupten, will die Hochwald-Nahrungsmittel-Gruppe Produktionen zusammenlegen, berichtet LZ-Net. "Wir müssen Doppelproduktionen abschaffen", habe Hochwald-Chef Karl-Heinz Engel in Thalfang gesagt. Nach der Fusion mit der Starmilch-Molkerei Fulda zu Jahresbeginn werde Hochwald im laufenden Jahr den erwarteten Umsatz von rund einer Mrd. Euro erzielen. Die Milchverarbeitung werde voraussichtlich rund 1,8 Mrd. Kilogramm umfassen. "Nirgendwo sind die Verbraucherpreise so verhagelt wie in Deutschland", habe Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Jürgen Sehn geklagt. Als zentrale Standorte des drittgrößten deutschen Milchverarbeiters werden Engel zufolge Kaiserslautern, Erftstadt bei Köln und Hungen bei Gießen ausgebaut. In Kaiserslautern solle die H- Milch-Produktion, in Hungen die Frischmilch- und in Erftstadt die Kondensmilch- und Sprühsahneproduktion konzentriert werden. Es werde Verlagerungen in der Gruppe geben, etwa die Frischmilchabteilung von Saarbrücken nach Hungen. "Jeder Standort steht zur Diskussion, wenn er keinen positiven Beitrag zum Milchauszahlungspreis liefert", habe Sehn gesagt. Hochwald bezieht Milch von rund 7.500 Milchlieferanten in Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern und Niedersachsen. (LZ)
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