Zuckerrübensaat

Regen bremst Sämaschinen


Im Gebiet der Südzucker ist die Aussaat nach Informationen des Beratungs- und Informationsdienstes (BISZ) vom Dienstag dieser Woche später als in den beiden Vorjahren. In der 13. Kalenderwoche waren 61 Prozent der Fläche im gesamten Einzugsgebiet der Südzucker gesät. Während in den Einzugsgebieten der Zuckerfabriken Offstein, Offenau, Plattling und Rain die Werte deutlich über diesem Wert lagen, haben die Landwirte auf den kühleren Standorten im Norden und Osten bislang weniger Rüben gesät. Am geringsten fortgeschritten ist die Aussaat im Gebiet um die Zuckerfabrik Brottewitz in Brandenburg.

Im Einzugsgebiet der Zuckerfabriken Pfeifer & Langen, Nordzucker und Suiker Unie zeigt der Stand der Aussaat eine sehr große Spanne. Der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) berichtet, dass bis Donnerstag dieser Woche das Rheinland stark zurück bleibt. Im Gebiet Euskirchen waren gerade 5 Prozent der Rübenflächen gedrillt. Appeldorn mit 13 Prozent und Jülich mit 15 Prozent sind auch kaum weiter. Dem Abschluss der Aussaat nähern sich im LIZ-Gebiet die Landwirte im Süden Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. Auch in Anklam sind die Rübenpillen überwiegend im Boden. (db)
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