Regen hilft Maisbeständen

Viele Maiserzeuger atmen auf: Die Regenfälle in den vergangenen Juli-Tagen haben einen Großteil der Schläge vor Totalverlusten gerettet. Dennoch bleibt das Gesamtbild außerordentlich differenziert. Gegenwärtig besteht nach Ermittlungen des Deutschen Maiskomitees e. V. (DMK) der Eindruck, dass die Mitte Deutschlands von Schäden in Maisbeständen weniger betroffen ist als andere Gebiete. Das gilt vor allem für bessere Böden in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Auch in Sachsen besteht Hoffnung auf Erholung der Bestände. An der Küste steht der Mais offenbar ebenfalls gut. Im süddeutschen Raum berichtet das DMK sogar von teilweise hervorragenden Beständen.

Trockenschäden sind dagegen bundesweit auf den leichten Standorten zu beobachten. Das DMK berichtet über abgestorbene Bestände in Brandenburg, in Nord-Niedersachsen sowie in Bayern nördlich der Donau. Hier gebe es teilweise Totalausfälle. Das DMK warnt jedoch vor pauschalen Urteilen. Oftmals seien im Abstand von nur wenigen hundert Metern Maisschläge mit einer Pflanzenhöhe von weniger als 1 m und andere Flächen mit hohen Pflanzen zu sehen. (db)
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