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In Baden-Württemberg wird in diesem Jahr mit einer Sommergersten-Fläche von etwa 92.000 ha gerechnet. Dies wären rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass nur das Vorjahresniveau erreicht werden könnte. Diese Zahlen wurden jetzt auf der Mitgliederversammlung der Landesbraugerstenstelle Baden-Württemberg e.V. in Herrenberg besprochen. Während in normalen Jahren zu dem jetzigen Zeitpunkt bereits rund 50 Prozent der Sommergerstenflächen bestellt sind, sei es in diesem Jahr auf Grund der starken Regenfälle überhaupt noch nicht möglich gewesen, auf die Acker zu fahren. Darüber hinaus sei die Stickstoffbilanz in den Böden auf Grund von Auswaschungen möglicherweise nicht mehr korrekt. Die Startbedingungen für die Sommersaaten wurden auf der Veranstaltung als ungünstig bezeichnet. Hauptanbausorten bei den Braugersten bleibt Scarlett mit 65 Prozent. (dg)
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