Auf den EU-Märkten für Schlachtschweine gibt es nur wenig Bewegung. Impulse für festere Kurse fehlen. In nahezu allen europäischen Ländern zeigt sich das gleiche Bild: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen liegt deutlich unter den Zahlen des Vorjahres und die vorhandenen Tiere werden rege nachgefragt. Für Preissteigerungen fehlen jedoch insbesondere auf den Inlandsmärkten die nötigen Impulse im Fleischhandel, so die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme. Der Export in Drittländer werde überwiegend als normal beschrieben. Aus Dänemark würden die Geschäfte nach Russland, Südkorea und Japan als zufriedenstellend bezeichnet. Als Lichtblick im Exportgeschäft wird hier laut ISN derzeit der chinesische Markt gesehen, der „ordentliche Mengen" abnimmt. Unabhängig vom Rest Europas zeige sich der Markt in Großbritannien derzeit sehr freundlich. Hier wird den Angaben zufolge mit einer weiteren Steigerung um 4 Cent auf umgerechnet 1,79 €/kg Schlachtgewicht (SG) die Zielrichtung für die übrigen europäischen Länder vorgegeben.

Die Stimmung auf dem deutschen Markt hellt sich auf, beobachtet die ISN. Für die Zeit um den 1. Mai sei traditionell mit einer anziehenden Nachfrage nach Grillfleisch zu rechnen. Die weitere Entwicklung der Schweinepreise dürfte also mindestens stabil sein. (az)
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