Regionale Produkte haben gute Absatzchancen. Das ist das Fazit einer Studie an der Universität Kassel. Unter der Leitung von Prof. Ulrich Hamm wurde ein Versuch durchgeführt, bei dem die Testpersonen vor die Wahl gestellt wurden: Äpfel, Mehl, Butter und Rindfleisch - Öko oder regional? Dabei wurde bevorzugt zu Lebensmitteln aus der Region oder zumindest aus deutscher Produktion gegriffen. Die Forscherr wiesen darauf hin, dass eine eindeutige und gut erkennbare Kennzeichnung für die Vermarktung essenziell sei.

Die Studie wurde über das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) teilte mit, dass die Ergebnisse ein viel versprechendes Absatzpotenzial für derart gekennzeichnete Produkte versprächen. Der Lebensmittelhandel sei gut damit beraten, regionale Produkte in das Sortiment aufzunehmen. (lm)
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