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Die Landwirtschaft ist von Natur aus mit Risiken konfrontiert hinsichtlich Produktion, Preisentwicklung oder Haftung. Mit welchen betrieblichen Strategien Landwirte darauf reagieren können, ist Thema der Edmund-Rehwinkel-Stiftung, die 2007 Studien fördern will, die der landwirtschaftlichen Praxis, dem Agribusiness und weiteren betreffenden Institutionen praktisch umsetzbare Lösungsansätze aufzeigen, teilt die Landwirtschaftliche Rentenbank mit.

Die Studien sollten nach Möglichkeit:
- Erfahrungsberichte und Ländervergleiche zum Risikomanagement mit unterschiedlichen Ansätzen bei privater und staatlicher Risikoabsicherung beinhalten, auch unter Berücksichtigung der WTO-Konformität, sowie Arbeiten über die Rolle von Politikrisiken,
- betriebliche Strategien zur Risikominimierung entlang der Wertschöpfungskette sowie
- Instrumente und Produkte zur Risikotransformation aufzeigen,
- Auswirkungen erhöhter Risiken auf die Vergabe von Agrarkrediten oder
- Auswirkungen auf das Anbauprogramm in speziellen Risiko-Regionen erörtern.

Der maximale Förderbetrag pro Studie beträgt 15.000 €, die Anmeldefrist ist der 6. Januar 2007. Abgegeben werden können die Studien bis zum 1. Dezember 2007. Weitere Informationen unter www.rentenbank.de. (ED)

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