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Zum ersten Mal seit zwei Jahren haben die niedersächsischen Kartoffelstärkefabriken wieder Hoffnung, ihre Stärkequoten voll ausschöpfen zu können, berichtet der Pressedienst des Landvolks Niedersachsen. Sowohl 2002 als auch 2003 waren die Ernten bei den Stärkekartoffeln deutlich unterdurchschnittlich ausgefallen. Die ersten Ergebnisse der diesjährigen Ernte sind jedoch nach Einschätzung des Landvolks recht vielversprechend. Seit Anfang August werden die Knollen bereits planmäßig gerodet und an die Stärkefabriken geliefert. Überraschend hoch sind derzeit die Stärkegehalte in den östlichen Anbaugebieten, die trotz des häufigen Regens bisher um 19 Prozent erreichten. Allerdings sind die Gehalte bei den späteren Sorten bei zunehmend herbstlicher Witterung in der Tendenz jetzt fallend.

Die Produktion von Kartoffelstärke spielt in Niedersachsen eine wesentliche Rolle. Bei insgesamt 700.000 t Stärkequote in Deutschland entfallen nach Angaben des Landvolks gut 350.000 t auf die Emslandstärke in Emlichheim mit ihren Zweigwerken sowie 175.000 t auf die Werke der Avebe in Lüchow und Dallmin. (ED)

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