Die Landwirtschaftskammer in Niedersachsen mit ihrer Obstbauversuchsstation im Alten Land hat die Zusammenhänge erkannt: In Europa werden 1 Mio. t Äpfel, die sonst nach Russland gehen, auf den Markt drücken. Dumping-Preise werden die Folge sein. Allein aus dem Alten Land sind 10.000 t eigens für den Export nach Russland vorgesehen gewesen.

Und das bei einer reichen Ernte: Die europäische Apfelernte wird um 9 Prozent größer ausfallen als im vorigen Jahr. Im Alten Land war die Freude über 330.000 t Äpfel nach nur 180.000 t im vorigen Jahr ursprünglich groß gewesen. (az)
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