Die Agrarminister der Länder wollen noch im Januar Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal im Tierfutter auf den Weg bringen. Der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz, Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Minister würden am Rande der bevorstehenden Grünen Woche in Berlin über Konsequenzen beraten. "Es bedarf in erster Linie deutlich schärferer Strafen bei Verstößen gegen das Lebens- und Futtermittelrecht", sagte Reinholz. Nur mit harten, abschreckenden Sanktionen seien die Scharlatane der Branche zu beeindrucken. Bei vergehen gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz können bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe verhängt werden oder eine Geldstrafe. (az)
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