Öffentlichkeitsarbeit

Rekord bei Heimischer Landwirtschaft

Der Zuwachs lag in diesem Jahr bei 31 Prozent. Aktuell unterstützen mehr als 1.200 Landwirte die von Bauern ehrenamtlich ins Leben gerufene Organisation als Mitglied. Mit ihrem Beitrag finanzieren sie die Ausstrahlung der Radiokampagne. Dabei wird jeder Euro, den Landwirte einzahlen, eins zu eins in die Radiowerbung investiert, versichert die Organisation.

„Landwirte können sich also sicher sein, dass ihr Beitrag zu einhundert Prozent in die direkte Maßnahme Radiowerbung als unseren Hauptkanal der Öffentlichkeitsarbeit fließt“, erklärt Evelyn Zschächner, die als einzige hauptamtliche Mitarbeiterin die Arbeit der Initiative Heimische Landwirtschaft betreut und koordiniert. Je mehr Mitglieder, also Landwirte, sich anmelden, desto häufiger könnten die Spots gesendet werden, sagt sie.

Mit den Botschaften den Verbraucher erreichen

Ziel der Radiospots ist es, Landwirtschaft wieder ins Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher zu rufen und sie näher an die Welt der Landwirte heranzuführen. Die Initiative Heimische Landwirtschaft möchte damit vor allem die Menschen erreichen, die keinen Bezug zur Agrarbranche haben.

In den Radiospots bekennen sich eine Lehrerin, ein Zahntechniker, ein Kleingärtner und viele weitere Personen zur hiesigen Landwirtschaft. Wegen der wachsenden Mitgliederzahl konnten in diesem Jahr die Spots so häufig gesendet ´werden wie noch nie: Fast 1.700 Mal waren die Botschaften in zehn verschiedenen Bundesländern „on air“´, meldet die Initiative.

Spots laufen in vielen Teilen der Republik

Ganzjährig lief die Radiokampagne 2016 in Thüringen, temporär wurde sie auch in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und erstmals in Baden-Württemberg und Hessen ausgestrahlt.

Zschächner hofft deshalb, dass noch mehr Landwirtschaftsbetriebe in Öffentlichkeitsarbeit investieren und die Heimische Landwirtschaft unterstützen. Finanziert wird die Initiative darüber hinaus von Fördermitgliedern. Die mehr als 100 Unternehmen aus dem vor- und nachgelagerten Bereich, Institutionen, Verbände und auch Privatpersonen sorgen mit ihrem Beitrag dafür, die sonstigen Ausgaben der Organisation decken zu können.

Weiterentwickeln will Zschächner im kommenden Jahr auch das Online-Angebot und den Online-Einkaufsführer Heimische Hofläden, in den die Mitglieder und Fördermitglieder der Initiative Heimische Landwirtschaft ihre Verkaufspunkte, Selbsterntefelder, Filialen, Regiomaten und auch Milchtankstellen eintragen können. (mrs)
stats