Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a.M., senkt die Zinssätze ihrer Förderkredite um 0,20 Prozentpunkte (nominal). Sie reagiert damit auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und 10-jähriger Zinsbindung den Angaben zufolge jetzt bei effektiv 2,47 Prozent und 1,91 Prozent bei 5-jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Zins werden auch nachhaltige Investitionen finanziert, zum Beispiel in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Sektor Bioenergie.

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, beispielsweise Zuschüsse, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. (az)
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