Rentenbank senkt Zinsen


Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a.M., senkt die Zinssätze ihrer Förderkredite. Sie reagiert damit auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten. Nach Angaben der Rentenbank fallen die Zinssätze der Förderkredite um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal). In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Zins für Kredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und 10-jähriger Zinsbindung den Angaben zufolge jetzt bei effektiv 2,82 Prozent; bei 5-jähriger Zinsbindung sind es 2,36 Prozent.

Die Förderbank für die Agrarwirtschaft weist darauf hin, dass zum günstigen Zins auch nachhaltige Investitionen finanziert werden, zum Beispiel in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Sektor Bioenergie. Ihre Programmkredite dürften neben anderen öffentlichen Mitteln, zum Beispiel Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. (Sz)
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