Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a. M. hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10- jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 1,91 Prozent und 1,36 Prozent bei 5-jähriger Zinsbindung.
 
Zum günstigen Zins können Investitionen in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder Bioenergie finanziert werden. Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm „Liquiditätssicherung“ die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 und 1,94 Prozent bestehen. 

Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten, teilt die Rentenbank mit. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. (da)
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