Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a.M., bietet ab sofort neue Liquiditätshilfedarlehen für Ferkelerzeuger an. Die Förderdarlehen stehen Betrieben zur Verfügung, die auf Grund der außergewöhnlich hohen Futtermittelkosten bei zugleich niedrigen Ferkelpreisen unter deutlichen Ergebniseinbußen leiden. Sie werden laut Rentenbank zu besonders günstigen Konditionen mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren sowie zehn Jahren mit fünfjähriger Zinsbindung angeboten und sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Die betroffenen Betriebe könnten zwischen Krediten mit und ohne vorzeitigem Kündigungsrecht wählen.

Je nach Laufzeit und Kredittyp liege der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 2,16 und 2,80 Prozent. Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft könnten zusätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. (az)
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