Rentenbank unterstützt Milchviehhalter

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Vor allem Wirtschaftsgebäude hat die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt a.M., im vergangenen Jahr mit ihren Sonderkreditprogrammen für die Landwirtschaft gefördert. Auf dem 2. Platz folgte der Sektor erneuerbare Energien, erläuterte der Vorstandssprecher der Rentenbank, Dr. Marcus Dahmen, heute auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt a.M. Dahmen wies jedoch darauf hin, dass das Neugeschäft bei Fotovoltaikanlagen im Vergleich zu 2007 zulegte, während es im Segment Biogas rückläufig war. Erfreulich entwickelt hätten sich im Jahresvergleich auch die Finanzierungen von Landkäufen sowie Maschinen.

Mit dem bisherigen Geschäftsverlauf 2009 zeigte sich der Vorstandssprecher zufrieden. Sowohl Fördervolumen als auch Ertragsentwicklung übertrafen im 1. Quartal laut seinen Angaben die sehr guten Ergebnisse des Jahres 2008. Trotz einer rückläufigen Investitionsneigung in der Landwirtschaft seien Förderkredite „weiter lebhaft nachgefragt worden“. Mit Blick auf die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Rentenbank kürzlich ihr Förderangebot um Liquiditätshilfedarlehen für Milchvieh haltende Betriebe erweitert. Außerdem werde es in dem „Konjunkturprogramm Agribusiness“ sowohl landwirtschaftlichen Unternehmen als auch sonstigen Betrieben der Agrar- und Ernährungswirtschaft ermöglicht, ihre Liquidationssituation durch zinsgünstige Anschlussfinanzierungen für bereits getätigte betriebliche Ausgaben zu verbessern. (Sz)

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