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Das "Bündnis Bayern für gentechnikfrei Natur und Landwirtschaft" übergab der CSU-Generalsekretärin Chrsitine Haderthausen eine Resolution, die 33.000 Bauern, Umweltschützer und Verbraucher unterzeichnet haben. Darin wird die Partei aufgefordert, sich für schärfere Reglementierungen der Grünen Gentechnik und für den Stopp des Erprobungsanbaus auf den bayerischen Staatsgütern einzusezen. Zugleich übt das Bündnis, bei dem auch die beiden großen Kirchen angagiert sind, Kritik am Gentechnik-Gesetz der Bundesregierung. "Es biete keinen ausreichenden Schutz für konventionelle wie für Bio-Bauern", sagte Arthur Stein, Vorsitzender der Landesvereinigung für ökologischen Landbau. Auch die Imker sehen sich im Freistaat gefährdet. "Von unseren 160 Imkern haben 89 ihre Bienenvölker im Bereich angemeldeter Genmais-Felder", betont Peter Maske vom Kitzinger Imkerverband. Er rät deshalb seinen Kollegen, die Anbauregion zu verlassen.(HH)
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