„Clearfield-Raps und andere herbizidresistente Rapspflanzen gehören, egal ob konventionell oder mit gentechnischen Methoden gezüchtet, nicht auf den Acker. Ihr Anbau muss umgehend verboten werden“, so Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) anlässlich einer gemeinsamen Stellungnahme von AbL, IG-Saatgut und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu herbizidresistenten Kulturpflanzen an das Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Interessengruppen befürchten das Auskreuzungspotenzial des herbizidresistenten Raps.

Das Clearfield-System besteht aus Rapssorten mit einer Resistenz gegen den Wirkstoff Imazamox und dem entsprechenden Herbizid-Wirkstoff, den BASF in Vantiga D formuliert hat. Seit 2012 wird Clearfield-Winterraps in Deutschland angebaut, 2014 bereits auf 26.000 Hektar. Das  Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Verbände um Stellungnahme gebeten. Zuvor hatte eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Führung des Julius-Kühn-Instituts Handlungsempfehlungen erarbeitet. (brs)
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