Rethmann fordert klare Bedingungen für Tierköperaufbereitung

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Die Politik soll klare Rahmenbedingungen für die Tierkörperaufbereitung festlegen. Dies forderte Norbert Rethmann, Aufsichtsratvorsitzender der Rethmann AG & Co., bei der feierlichen Einweihung der neuen Verwertungsanlage der Saria Bio-Industries, einem Unternehmen der Rethmann-Gruppe, in Malchin. Falls aus ethischen Gründen keine Rückführung bestimmter Rohstoffe in Futtermittel gewünscht werde, müsse eine alternative Beseitigung geregelt werden. Dr. Werner Zwingmann vom Bundeslandwirtschaftsministerium äußerte gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst die Vermutung, dass Anfang nächsten Jahres EU-weit ein Verbot der Verfütterung von Tiermehl beschlossen werden wird. Der größte Teil des damit nicht mehr zur Verfügung stehenden tierischen Rohproteins müsse dann über den Import von zusätzlichen 1,3 Mio. t Sojaextraktionsschrot eingeführt werden. (GH)
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