Schnäbel unversehrt

Rewe nimmt Tierwohl ernst

Unter den beiden Marken „Rewe Regional“ in den Rewe-Läden und „Heimat schmeckt“ bei Penny werden die Eier mit dem Nachhaltigkeitslabel Pro Planet und dem Siegel „Ohne Gentechnik“ verkauft. Diese kommen aus einem Stall im niedersächsischen Lohne, wo rund 46.000 Legehennen ohne amputierte Schnäbel in Bodenhaltung eingestallt wurden.

Der Stall ist nach Angaben von Rewe mit moderner Technik ausgestattet. Klima- und Lichtveränderungen würden digital erfasst und ermöglichen im Bedarfsfall eine rasche Reaktion, wenn es beispielsweise zu Unruhe in der Herde kommt. Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück und der Tierärztlichen Hochschule Hannover begleiten das Projekt. „Zentrales Ziel des Projekts mit Tieren, deren Schnäbel nicht amputiert werden, ist es, die Verhaltensstörungen Federpicken und Kannibalismus zu verhindern oder zumindest zu verringern“, erläutert Projektleiter Prof. Robby Andersson von der Hochschule Osnabrück, der zusammen mit Kollegen von der Tierärztlichen Hochschule das Projekt betreut. Dazu soll eine Liste der Risiken und der erfolgreichen Maßnahmen identifiziert werden. Das Projekt wird vom Land Niedersachsen finanziell gefördert. (da)
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