Rewe setzt auf deutsches Rindfleisch


Der Lebensmitteleinzelhändler Rewe will künftig nur noch deutsches Rindfleisch in Eigenmarken verwenden. Das Unternehmen zieht Konsequenzen aus dem Pferdefleischskandal.

Die zum Kölner Handelskonzern Rewe Group gehörenden Unternehmen Rewe und Penny wollen zukünftig in ihren Eigenmarken nur noch deutsches Rindfleisch verwenden. „Wir streben an, bei unseren Eigenmarken-Produkten von Rewe und Penny nur noch deutsches Rindfleisch zu verwenden.

Wir tragen eine besondere Verantwortung für unsere Eigenmarken, zu der wir stehen und die wir gegenüber den Verbrauchern mit diesem Schritt nochmals sehr deutlich unterstreichen“, sagte Rewe Group Einkaufsvorstand Manfred Esser heute in Köln.

Mit der Umstellung auf deutsches Rindfleisch wird nach Angaben von Rewe sofort bei denjenigen Produkten begonnen, die vor kurzem aus den Regalen genommen wurden. Der Handelskonzern verschärft damit die Vorgaben an seine Liefereanten.

Für Produkte der Eigenmarken "Rewe", "Ja" und "Penny", die Rindfleisch enthalten, solle künftig nur noch deutsches Rindfleisch verwendet werden, kündigt Rewe an. Vor den Funden von Pferdefleisch in Fertiggerichten hatte Rewe und seine Discounttochter Penny keine Vorgaben zur Herkunft des Rindfleisches in Fertiggerichten in den Eigenmarken gemacht. Bisher hat Rewe sechs Artikel wegen des Verdachts gestoppt, dass darin auch Pferdefleisch enthalten sein kann. (da)
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