Futter ohne Gentechnik fordert Rewe für die Milchprodukte seiner Eigenmarken.
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Futter ohne Gentechnik fordert Rewe für die Milchprodukte seiner Eigenmarken.

Die Rewe Group wird das Molkereisortiment ihrer Eigenmarken zunehmend nach Regionalität und Gentechnikfreiheit ausrichten. Für sämtliche Molkerei-Eigenmarkenprodukte in Deutschland sei vorgesehen, langfristig auf den Einsatz gentechnisch veränderter (GV-)Futtermittel zu verzichten, teilte der Handelskonzern mit.

Dies bedeute, dass keine Futtermittelkomponenten verwendet werden, die kennzeichnungspflichtig in Bezug auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind. Außerdem sollen die Molkereisortimente  stärker regionalisiert und unter der Eigenmarke „REWE Regional" angeboten werden. Erweitert werden sollen zudem die Listungen von lokalen und regionalen Herstellermarken.

Hähnche und Puten bereits ohne Gentechnik

Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt die REWE Group das Ziel, dass alle für ihre Eigenmarken produzierenden Nutztierarten zukünftig gentechnikfrei gefüttert werden. Bereits heute sind sämtliche Legehennen und Masthähnchen auf diese nachhaltigeren Fütterungsprozesse umgestellt. Neben der in Kürze auch vollständig umgestellten Fütterung der Mastputen wird aktuell an der Umstellung und Qualifizierung weiterer Lieferanten gearbeitet, um die Bereitstellung und Distribution von gentechnikfrei erzeugten Milch- und Molkereiprodukten auszubauen. (az)
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