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Die Rübenkampagne 2004 endete im Rheinland mit dem besten Ertrag in der Geschichte des rheinischen Zuckerrübenanbaus, teilte der Rheinische Rübenbauer-Verband e.V. (RRV), Bonn, mit. Durchschnittlich hätten 660 dt Rüben je Hektar bei einem Zuckergehalt von 16,82 Prozent geerntet werden können. Damit sei das bisherige Spitzenjahr 2000 deutlich übertroffen worden. Auch der gewachsene Zuckerertrag in Höhe von 111 dt/ha stelle eine neue Höchstmarke dar.

Der Vorsitzende des RRV, Jan Kirsch, habe betont, man freue sich in einer politisch schwierigen Phase natürlich über ein solches Ergebnis. Ein nachhaltig steigendes Ertragsniveau sei aber auch notwendig, um für Zeiten erhöhten Wettbewerbsdrucks gerüstet zu sein. Ein Vergleich innerhalb Europas zeige, dass das Rheinland für den Rübenanbau ein sehr begünstigter Standort sei. Die geringen Transportentfernungen zu den rheinischen Zuckerfabriken würden diesen Aspekt noch verstärken. (ED)

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