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Die rheinischen Rübenanbauer erwarten eine durchschnittliche Ernte. Trotz der ungünstigen Witterung in den Sommermonaten rechnet der Rheinische Rübenbauer-Verband mit einem Rübenertrag von knapp 60 t/ha. Die Erträge kämen jedoch damit nicht an das Vorjahresniveau von 62 t/ha heran, berichtet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn weiter. Auch die zurzeit erreichten Zuckergehalte von 15,5 Prozent lägen unter dem Vorjahreswert. Ergiebiger Sonnenschein im Oktober könne jedoch insbesondere die Zuckergehalte noch deutlich steigern. Insgesamt dürften auf Grund der unterschiedlichen Niederschlagsmengen die Ertragsunterschiede im Rheinland von Standort zu Standort in diesem Jahr ungewöhnlich groß ausfallen.

Die Zuckerrübenernte im Rheinland habe, so der RLV weiter, inzwischen begonnen. Der Startschuss sei am 18. September mit Aufnahme der ersten Zuckerrüben in der Zuckerfabrik Appeldorn gefallen. Die Zuckerfabrik Jülich habe am 4. September mit der Rübenkampagne begonnen und am 5. September würden die Zuckerfabrik Euskirchen sowie am 9. September die Zuckerfabrik in Elsdorf folgen. Insgesamt ist die Zuckerrübenernte im Rheinland in diesem Jahr ein bis zwei Wochen später als in den vergangenen Jahren gestartet. Insgesamt bauten in diesem Jahr im Rheinland rund 5.000 Landwirte auf etwa 49.000 ha Rüben an. (ED)

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