Rheinland-Pfalz: Ausgleichszahlungen für 2000 in voller Höhe

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Die Prämiensätze werden bei Ölsaaten, Getreide, Eiweißpflanzen, Öllein und der konjunkturellen Stilllegung nicht gekürzt, weil auch im Jahr 2000 die Grundflächen in Rheinland-Pfalz nicht überschritten werden. Dies teilte jetzt Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage mit. Für Rheinland-Pfalz sei im Rahmen der EU-Agrarreform eine Fläche von 368.400 ha als Grundlage für die Gewährung von Flächenzahlungen festgelegt worden, die die Landwirte wegen der restriktiven Vorgaben der EU auch in diesem Jahr nicht voll ausschöpfen konnten. Von den Zahlungen sind die Flächen ausgeschlossen, die am 31. Dezember 1991 als Dauergrünland genutzt wurden oder mit Dauerkulturen bepflanzt waren. Dadurch seien nur für lediglich rund 90 Prozent der maximal beihilfefähigen Fläche in Rheinland-Pfalz Anträge auf Prämienzahlungen gestellt worden, sagte der Minister. Da die Ölsaatenproduktion (Raps, Sonnenblumen) in diesem Jahr im Gegensatz zu den Vorjahren um etwa 4.000 ha zurück gegangen sei, bestehe keine Gefahr der Flächenüberschreitung und der damit verbundenen Prämienkürzungen. Mit einer Fläche von rund 23.500 ha im Jahr 2000 existiere noch genügend Spielraum bis zur Obergrenze von 28.000 ha für die zuwendungsfähige Ölsaatenproduktion in Rheinland-Pfalz, erklärte der Minister. (ED)
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