Rinder-Wirbelsäule erst im Zerlegebetrieb abtrennen?

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Wie mit der Wirbelsäule von Rindern als BSE-Risikomaterial umgegangen werden soll, will der ständige Veterinärausschuss der EU-Kommission morgen in Brüssel diskutieren. Die Knochen sollen voraussichtlich nicht mehr in der Ladentheke erscheinen. Folgt die Kommission dem britischen Modell, so muss die Wirbelsäule erst im Zerlegebetrieb oder in der Metzgerei vom Fleisch abgetrennt werden und als BSE-Risikomaterial getrennt entsorgt werden. Dann könnten Schlachthöfe weiterhin Schlachthälften, die von den Knochen zusammen gehalten werden, anbieten.

Es gab zum Wochenbeginn zumindest vage Hinweise, dass die Kommission nicht auf der Heraustrennung der Wirbelsäule gleich im Schlachthof besteht. Die kaum lösbaren Schwierigkeiten, die diese Auflage für den Schlachtprozess mit sich bringen würde, könnte auch die Kommission leiten. Eine Entscheidung strebt die Kommission nicht in dieser Woche sondern eher am 20./21. Februar im kommenden Veterinärausschuss an. (Mö)
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