Rinderbestand blieb unverändert

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Die Zahl der Betriebe mit Rinderhaltung verringerte sich laut Mai-Zählung um rund 8.000 auf 216.800. Der Bestand in Deutschland ist mit 14,54 Millionen Rindern konstant geblieben. Dabei verringerte sich die Zahl der Milchkühe um 0,9 Prozent auf 4,53 Millionen Tiere. Der Bestand an Nutz- und Zuchtfärsen wurde dagegen um 1,4 Prozent ausgedehnt. Die Zahl der Kälber und weiblichen Jungtiere unter einem Jahr nahm mit 1,8 Prozent auf 2,29 Millionen Tiere am deutlichsten ab. Die Mutterkuhhaltung wurde nur leicht um 0,5 Prozent auf 721.000 Tiere eingeschränkt.

Auf Grund der Bestandsentwicklung erwartet der Sachverständigenausschuss des Bundeslandwirtschaftministeriums (BML), Bonn, für das Wirtschaftsjahr 2001/02 einen Anstieg der Bruttoeigenproduktion von Rindern und Kälbern um rund 9 Prozent auf 4,86 Millionen Tiere, darunter 0,7 Millionen Kälber. Die Schlachtungen von Kühen und Färsen dürften dabei besonders zunehmen, bei Jungbullen wird etwa der Vorjahresumfang erwartet. Dies schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. (BS)
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