Rinderhalter in Nordamerika bangen um Absatzmärkte

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Der erste BSE-Fall in den USA hat vorerst die Exportaussichten für US-Rindfleisch getrübt. Noch im Oktober lautetete eine Prognose des USDA, dass 2004 die US-Exporte auf mehr als 1,2 Mio. t anwachsen sollten. Sie hätten damit das bereits ohnehin hohe Niveau des Jahres 2003 noch übertroffen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Besorgt sind aber auch die kanadischen Rinderhalter. Sie hatten 2003 nach dem ersten BSE-Fund in Kanada im Mai bereits herbe Absatzeinbußen im Export zu verkraften. Im Jahr 2004 wollten sie eigentlich wieder - wie im Jahr 2002 - mehr als 600.000 t exportieren. Dieses Ziel ist jetzt auch eher unwahrscheinlich. (db)
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