Rinderschlachtungen etwa halbiert

1

Der Rindfleischmarkt ist zusammengebrochen. In ganz Deutschland wird derzeit kaum noch die Hälfte der sonst jahreszeitlich üblichen Mengen an Jungbullen, Färsen und Kühen geschlachtet. Sowohl der Rindfleischabsatz im Inland als auch im Export stockt, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Benachbarte EU-Länder nehmen seit der ersten Meldung über BSE in Deutschland kaum noch etwas ab. Größere Schlacht- und Handlesunternehmen geben inzwischen keine Preislisten mehr heraus. Die Tagespreise befinden sich im freien Fall. Etliche Schlachtunternehmen haben bereits Kurzarbeit angemeldet oder werden dies in der kommenden Woche tun. (HH)
stats