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Der Haushaltsverbrauch von Rindfleisch hat sich belebt, wie die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), Bonn, mitteilte. "Die Talsohle ist durchschritten. Jetzt geht es wieder aufwärts. Der Verbraucher honoriert die Anstrengungen der Fleischwirtschaft. BSE-Kontrollen und zusätzliche Maßnahmen der Qualitätssicherung zeigen ihre Wirkung", so Rudolf-Michael Worringen, Referatsleiter im CMA-Bereich Fleisch/Großverbraucher. Besonders in den Fachgeschäften sei der Rindfleischumsatz auf mehr als zwei Drittel der ursprünglichen Höhe angewachsen. Tendenz steigend.

Nach einer aktuellen Emnid-Studie bringen 73 Prozent der Kunden in den Metzgereien den dort angebotenen Waren ein unverändert hohes Vertrauen entgegen. Wichtig seien den Verbrauchern nach Emnid vollständige Herkunfts-, Schlacht- und Produktionsdaten an Fleischtheken sowie die Angabe der verarbeiteten Fleischsorten in Wurstwaren. Auch in diesem Punkt scheinen die Anstrengungen der Fleischwirtschaft zu greifen.

In den Supermärkten beginnt sich die Lage zu entspannen, teilt die CMA weiter mit. Inzwischen sei der Einkauf nur noch um fünf Prozent geringer als vor einem Jahr. Insgesamt konnten die Fleisch verarbeitenden Betriebe ebenfalls wieder zulegen. Ihr Gesamtumsatz lag Ende April nur noch knapp unter dem Saisondurchschnitt der vergangenen Jahre. Dieses Ergebnis sei auch durch die überdurchschnittliche Nachfrage nach Schweinefleisch und Pökelware erzielt worden. (ED)
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