Risiken grenzüberschreitend bewerten


Deutschland, Frankreich und Dänemark wollen künftig im Sektor Lebensmittelsicherheit enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung ist kürzlich unterzeichnet worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die französische Agence nationale de sécurité sanitaire de l'alimentation, de l'environnement et du travail (Anses) und das Lebensmittelinstitut der dänischen Tekniske Universitet (DTU) sind die Träger der länderübergreifenden Kooperation. Ihr Ziel ist es laut BfR, die gemeinsame Arbeit auf dem Feld der Lebensmittelsicherheit auch im europäischen Rahmen noch besser und effizienter als bisher zu gestalten. „Wir wollen ein starkes Netz von Fachleuten der Risikobewertung in unseren Institutionen aufbauen und so für den schnellen Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse in Europa sorgen", argumentiert BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. Gerade im Falle einer Lebensmittelkrise sei die Kompetenz anderer Kollegen gefragt.

Das deutsche BfR, Berlin, die französische Anses, Maisons-Alfort Cedex, und das dänische DTU, Lyngby, haben ähnliche Aufgaben und verfolgen vergleichbare Konzepte der wissenschaftlichen Risikobewertung auf der Basis aktiver Forschungsarbeiten. Eine Kooperation in einem gemeinsamen strukturellen Rahmen zur Vermeidung von Doppelarbeiten würde sich deswegen anbieten, so das BfR. (Sz)
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