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Roggen wird seinen Produzenten im letzten Jahr der Interventionsmöglichkeit insbesondere in der östlichen Zentralheide vergleichsweise gute Ergebnisse bringen. Sowohl hinsichtlich des erzielbaren Preises als auch der Kosten und Erträge bestehen spürbare Vorteile gegenüber den anderen Getreidearten. Auf der Getreiderundfahrt des Niedersächsischen Landvolkes, Hannover, am Mittwoch im Raum Uelzen wurden für diese Region "wegen des Einstieges eines neuen Wettbewerbers" Erzeugerpreise für interventionsfähigen Roggen von 95,- Euro/t und Wintergerste von 92,50 Euro genannt. Triticale werde mit 85,- und Raps mit 235,- Euro bezahlt werden.

Der "neue Wettbewerber" im niedersächsischen Erfassungshandel ist die Märka Märkische Kraftfutter GmbH, Eberswalde, die im Juni ein 70.000 t Lagerhaus in Uelzen/Westerweyhe übernommen hat. (GH)

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