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Roggen der Ernte 2006 wird in Deutschland vermutlich hohe Qualitäten bringen. Damit wird die Versorgung der Mühlen gesichert sein, zeigen erste Einschätzungen aus den Regionen. Der Roggendrusch wird in den östlichen Bundesländern zwar oft durch die meist vorgezogene Weizenernte in den Hintergrund gedrängt. Was bisher gedroschen wurde, erfreut jedoch durch hervorragende Fallzahlen und zufriedenstellende Hektoliter-Gewichte, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Die Erträge werden zwar als rückläufig, jedoch nicht als extrem schwach eingeschätzt. Wegen der guten Qualitäten sei die Versorgung der Mühlen in jedem Fall gesichert.

Die ersten Druschergebnisse in den frühen Regionen Süddeutschlands lassen noch ein unterschiedliches Bild erkennen. Erste Fallzahlmessungen zeigen häufig Werte von mehr als 300 Sek. Die Erträge sind regional weit gestreut. (ED)

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