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Der bedeutendste russische Landtechnikhersteller, Rostselmasch AG in Rostow am Don, hat jetzt eine Senkung der Preise für Getreidemähdrescher um 10 Prozent bekannt gegeben. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen eines seit diesem Jahr realisierten Konzepts der flexiblen Preisgestaltung. Danach dürften sich die Preise für die Erntetechnik im Laufe des Jahres um 30 Prozent bis 50 Prozent unterscheiden. Damit sollen die Produktionskapazitäten gleichmäßiger ausgelastet werden. Bislang gingen laut Unternehmensleitung die meisten Bestellungen in den Sommermonaten ein, während im Winter die Produktion teilweise eingestellt werden musste. Im Mai dieses Jahres wurden die Abgabepreise für die Getreidemähdrescher erstmals um ein Viertel gegenüber den Basiswerten angehoben. Nach den Plänen des Unternehmens dürften dort im laufenden Jahr 2.500 Mähdrescher vom Band rollen gegenüber 850 Stück im vergangenen Jahr. Im Zeitraum Januar bis August 2000 setzte Rostselmasch 1.650 Mähdrescher ab. (pom)
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