Rübenfläche im Süden sinkt


Ein überdurchschnittliches Ernteergebnis verzeichnet die Südzucker AG, Mannheim/Ochsenfurt für die Zuckerrübenkampagne 2012/13. Die Anbauplanung 2013 steht.

Mit einem durchschnittlichen Rübenertrag von 74,4 t/ha bei einem Zuckergehalt von 18 Prozent wurde 2012 ein überdurchschnittliches Ernteergebnis eingefahren, teilt Südzucker mit. Durch die gute Ernten in vielen EU-Länden ist auch der Nichtquotenzucker-Markt ausreichend versorgt.

Dies hat Auswirkungen auf die Kampagne 2013/14, da die Vermarktungschancen von Nichtquotenzucker sinken. Bereits 3.000 Anbauer haben die Möglichkeit genutzt, einen Teil ihrer Ernte von 2012 auf dieses Jahr zu übertragen.  

So bestätigt sich die Prognose von Südzucker, dass in diesem Jahr eine Anbaueinschränkung der Zuckerrübenfläche im Arbeitsgebiet in Höhe von 20 Prozent notwendig ist. 

Auch für Industrierüben gibt es Einschränkungen. Für den Anbau 2013 wird die Freigabe von Industrierüben von 15 Prozent im Vorjahr auf 5 Prozent reduziert.

Insgesamt erhalten die Rübenbauern für die im Januar beendete Kampagne 17,71 €/t für Quotenrüben einschließlich Zuschläge. Ob dieses hohe Preisniveau für 2013 gehalten werden kann ist nach Angaben von Südzucker ungewiss. Die Zuckerpreise am Weltmarkt tendieren nach unten. (da)
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