Rückenmark-Rückstände nur in einem Fall

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Klagen über Rückstände von Rückenmark auf der Wirbelsäule von Rinderhälften seien bisher nicht offiziell von britischen Veterinärbehörden an die deutschen Verkäufer herangetragen worden. Dies berichtete der Bundesverband der Versandschlachtereien in Bonn. Man könne die Vorwürfe nur aus der Presse entnehmen. Dem Verband sind bisher vier Fälle bekannt, bei denen die britischen Aufkäufer von Rindfleisch Rückstände bemängelten. Davon habe sich die Kritik in zwei Fällen als unbegründet erwiesen und in einem Fall sei lediglich die Wirbelsäule nicht symmetrisch in der Mitte getrennt worden. Nur in einem einzigen Fall hätte der britische Einkäufer wirklich Rückenmark auf den Wirbelknochen gefunden. Daraufhin habe der Exporteur die gesamte Lieferung zurückgenommen. (Mö)
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